10 Länder regulieren aktiv Krypto-Währung

10 Länder regulieren aktiv Krypto-Währung trotz globaler Krise

Trotz der Coronavirus-Pandemie und der daraus resultierenden Finanzkrise haben seit unserer letzten Regulierungsrunde mindestens 10 Länder Ankündigungen bezüglich der Regulierung der Krypto-Währung laut Bitcoin Era gemacht. Dazu gehören Japan, Malaysia, Singapur, China, Spanien, Deutschland, Indien, die Philippinen, die USA und Südkorea.

Regulierung der Krypto-Währung laut Bitcoin Era

Regelungen, die Krypto-Börsen, Unternehmen und Einzelpersonen direkt betreffen

Die Welt befindet sich in einer Krise mit einer steigenden Zahl von Covid-19-Fällen, die in vielen Ländern zu wirtschaftlichen Turbulenzen führen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine globale Rezession ausgerufen und festgestellt, dass mindestens 80 Länder um seine Hilfe gebeten haben. Dennoch haben seit unserer letzten Regulierungsrunde eine Reihe von Ländern Ankündigungen bezüglich ihrer Krypto-Währungsvorschriften gemacht.

In der vergangenen Woche haben zwei Länder neue Kryptowährungsumtauschprogramme genehmigt. Japan genehmigte seinen 23. Krypto-Umtausch, während Malaysia diesem Beispiel folgte und einen Krypto-Umtauschoperator in vollem Umfang genehmigte, auch als das Land die landesweite Sperre verlängerte.

Die Währungsbehörde von Singapur hat einer Reihe von Kryptowährungsunternehmen im Rahmen des neuen Gesetzes über Zahlungsdienste eine vorübergehende Ausnahme von der Lizenzpflicht gewährt. Zu den Unternehmen, die von dieser sechsmonatigen Gnadenfrist profitieren, gehören Binance, Coinbase, Gemini, Bitstamp, Luno, Upbit und Wirex.
10 Länder regulieren aktiv die Kryptowährung trotz globaler Krise
In Japan wurde trotz der steigenden Zahl von Covid-19-Fällen ein neuer kryptographischer Währungsumtausch genehmigt. Auch Malaysia hat einem Betreiber von Krypto-Umtauschprogrammen trotz der landesweiten Lockdown-Verlängerung die volle Zustimmung erteilt.

In Spanien hat die Steuerbehörde damit begonnen, Mitteilungen an 66.000 Krypto-Besitzer zu schicken. Diese Zahl stellt einen massiven Anstieg gegenüber den 14.700 Steuerbriefen dar, die die Behörde im vergangenen Jahr an Krypto-Besitzer geschickt hat. Die Briefe werden bis Ende Juni verschickt.

Krypto-Regelungen schreiten weltweit voran

In Deutschland hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 30. März Richtlinien in englischer Sprache veröffentlicht, wie Unternehmen ihre Genehmigung für das Angebot eines Krypto-Custody-Dienstes beantragen können. Die neue deutsche Krypto-Verordnung trat Anfang Januar in Kraft, und die Unternehmen hatten bis zum 31. März Zeit, ihre Absicht, ein Krypto-Custody-Geschäft zu betreiben, einzureichen. Sie haben nun bis zum 30. November Zeit, um ihren vollständigen Antrag einzureichen.

Auch Indien arbeitet an einer Regulierung der Krypto-Währung, obwohl es einen Gesetzesentwurf gibt, der ein kategorisches Verbot aller Krypto-Währungen außer der staatlich verordneten vorsieht. Berichten zufolge diskutiert die Regierung die Angelegenheit mit der Zentralbank. Darüber hinaus hat ein Staatsbeamter mit den Gründern der India Crypto Bulls, dem Organisator einer Krypto-Roadshow, die in 15 indischen Großstädten stattfinden soll, über die Durchführung von Bildungsveranstaltungen gesprochen.

Eine Reihe von Ländern hat vor Kryptogeld-Investitionsprogrammen gewarnt. Auf den Philippinen hat die Securities and Exchange Commission (SEC) mehrere Warnungen herausgegeben, darunter eine zur Bitcoin-Revolution. Auch die Vereinigten Staaten waren in mehrere kryptotechnische Fälle verwickelt. Zum Beispiel hat die US-SEC kürzlich zwei Personen angeklagt, weil sie angeblich Hunderte von Investoren mit einer alkalischen, wasserbasierten Kryptowährung betrogen haben sollen. Die Kommission ist auch in einen laufenden Kampf mit Telegram verwickelt.

Ein weiteres Land, das gerne Warnungen vor Kryptowährungen herausgibt, ist China. Die National Internet Finance Association (NIFA), eine von der People’s Bank of China (PBOC) initiierte Selbstregulierungsorganisation, veröffentlichte am Donnerstag eine Mitteilung über die mit der Kryptowährung verbundenen Risiken. Die Vereinigung warnte ausdrücklich vor gefälschten Bänden an Krypto-Börsen. Unterdessen hat die PBOC Berichten zufolge die grundlegende Entwicklung der digitalen Währung der Zentralbank des Landes abgeschlossen und arbeitet nun an der Ausarbeitung von Gesetzen für deren Verbreitung.

Nicht zuletzt hat Südkorea auch ein Pilotprogramm für seine nationale digitale Währung gestartet. Die Zentralbank des Landes, die Bank of Korea, gab den Start dieses Pilotprogramms am Montag, dem 6. April, bekannt. Das System wird das ganze Jahr über eingerichtet und getestet. Diese Ankündigung folgte auf die Verabschiedung des Gesetzentwurfs der koreanischen Regierung zur Regulierung von Kryptowährungen.