Daten von 44 Millionen pakistanischen Mobilfunknutzern durchgesickert

Dem ZDNet-Bericht zufolge wurden die persönlichen Daten von 44 Millionen Menschen online als Teil eines riesigen Datendepots von einigen Hackern gefunden. Die Nachrichtenwebsite erhielt eine Stichprobe von 55 Millionen Benutzerdatensätzen, die Teil des 115-Millionen-Datendumps waren. Zu den online gefundenen persönlichen Daten gehörten die vollständigen Namen der Kunden, Wohnadressen, nationale Identifikationsnummern, Mobiltelefonnummern, Festnetznummern und das Datum der Abonnements.

Die große Anzahl von Einträgen in den durchgesickerten Daten gehörte zu Jazz-Mobilfunknutzern.

Das ZDNet berichtete ferner, dass die überwiegende Mehrheit der Einträge in den durchgesickerten Dateien Mobiltelefonnummern des pakistanischen Mobilfunkbetreibers Jazz, früher bekannt als Mobilink, enthielten. Es gab jedoch auch DatenklauTelefonnummern, die anderen pakistanischen Mobilfunkbetreibern gehörten. Der Bericht kam auf der Grundlage tatsächlicher und greifbarer Beweise zu dem Schluss, dass die durchgesickerten Daten von Jazz-Servern stammten. Es ist jedoch nicht klar, ob die Daten von Jazz selbst, einer Regierungsorganisation, einem Partner von Jazz oder einer Telemarketingfirma stammen.

Die Online-Nachrichtenwebsite ZDNet überprüfte die Gültigkeit der durchgesickerten Daten auch bei mehreren pakistanischen Benutzern. Die Einzelheiten der durchgesickerten Daten stimmten mit öffentlichen Aufzeichnungen und öffentlichen Telefonnummern überein, die auf den Websites der Unternehmen aufgeführt waren.

Der Hack wird derzeit in Pakistan untersucht.

Dem Nachrichtenbericht zufolge wird die Angelegenheit in Pakistan derzeit von der pakistanischen Telekommunikationsbehörde (PTA) und der Federal Investigation Agency (FIA) untersucht. Diese Behörden untersuchen die Angelegenheit seit dem letzten Monat, als ein Hacker zum ersten Mal versuchte, die Einzelheiten von 115 Millionen Chargen auf einem Hacker-Forum im Austausch gegen Bitcoin zu verkaufen. Der Cyber-Bedrohungsnachrichtendienst Rewterz war der erste, der im vergangenen Monat die Anzeige auf dem Forum entdeckte und analysierte, dass die zum Verkauf stehenden Daten authentisch waren. Das Geheimdienstunternehmen vermied es jedoch, den pakistanischen Mobilfunkbetreiber Jazz wegen fehlender Beweise zu beschuldigen.